grend sm

Geschichte des GREND

1996 wurde das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen "Rektoratsschule" mitten im Essener Stadtteil Steele nach acht Jahren Planung und Umbau unter dem Namen GREND (= altdeutscher Begriff für grindiger, sandiger Boden) als soziokulturelles Zentrum eröffnet. Betreiber des Zentrums ist der "Kulturzentrum Grend e.V.", ein ehemaliger Zusammenschluss von drei längjährig in Essen etablierten Kultur- und Bildungsvereinen: Werkstatt e.V., Zimmertheater in Essen e.V. (Theater Freudenhaus) und Werkstatt-Bildungswerk e.V. Nach einer erfolgreichen Umorganisation sind seit 2005 die wichtigsten Aktivitäten des Grend in dezentrale Geschäftsbereiche des Trägervereins mit eigener Ressourcenverwaltung umgewandelt worden (siehe Träger des GREND). Das Grend finanziert sich aus Zuschüssen der Stadt Essen und des Landes NRW (Weiterbildung) sowie zu mehr als 50% aus selbsterwirtschafteten Mitteln.

Das Grend bietet auf 1.200 qm Raum für eine große und qualitätsvolle Vielfalt kultureller generationen-, schichten- und altersübergreifende Angebote für Menschen aus Steele, der Stadt Essen und der Region. Als dynamische und moderne, dem öffentlichen Kulturauftrag verpflichtete Einrichtung orientiert sich das Zentrum an der soziokulturellen Tradition, entwickeln aber Angebot, Profil und Struktur immer wieder neu entlang des aktuellen, gesellschaftlichen und kulturpolitischen Zeitgeschehens. Die wichtigsten Aktivitäten des Grend sind:

  • das Theater Freudenhaus
  • der Konzert- und Veranstaltungsbereich
  • die Erwachsenenbildung des Grend-Bildungswerk (staatlich anerkannter Träger der Erwachsenenbildung)
  • das Theaterpädagogische Zentrum Ruhr (TPZ-Ruhr) mit zertifiziertem Ausbildungsgang zum Theaterpädagogen
  • interkulturelle/politische Programme und Projekte
  • Kinder- und jugendkulturelle Angebote
  • das Grend-Gästehaus mit 18 Übernachtungsplätzen
  • unsere Gastronomie: Grend - Kneipe und Bar